News / Info

15.02.2021

Martin Bäumle beendet Doppelmandat bei Green Cross Schweiz

Nach einem erfolgreichen Aufbaujahr, in welchem Green Cross Schweiz trotz Erschwerungen wegen Covid19 wieder mehr Projekte durchführen konnte, hat der Stiftungsrat von Green Cross entschieden, das Doppelmandat von Martin Bäumle wie geplant per 31.12.2020 zu beenden. Damit sind ab 01.01.2021 die Rollen von Stiftungsrat und Geschäftsleitung von Green Cross Schweiz wieder klar getrennt.

 

Martin Bäumle hat per 31.12.2020 als bisheriger CEO ad interim und Stiftungsratspräsident seinen Posten als Stiftungsratspräsident niedergelegt. Er wird aber weiter als Geschäftsleiter im Mandat für Green Cross Schweiz tätig sein. Green Cross Schweiz dankt Martin Bäumle für sein langjähriges Engagement als Stiftungsrat und Stiftungsratspräsident und freut sich ihn als Geschäftsleiter begrüssen zu dürfen.

 

Martin Bäumle hatte im Jahr 2018 als CEO ad interim die schwierige Aufgabe übernommen, Green Cross Schweiz aus einer prekären Finanzsituation zu manövrieren. Zusammen mit dem Stiftungsrat und einem jungen motivierten Team konnte Martin Bäumle die Organisation wieder auf ein solides Fundament stellen, damit das sozialmedizinische Programm in Ukraine, Weissrussland, Russland und Vietnam gesichert und weitergeführt werden konnte.

 

Neue Stiftungsratspräsidentin ist ab 01.01.2021 die bisherige Stiftungsrats-Vizepräsidentin Béatrice Lombard-Martin. Green Cross Schweiz ist sehr erfreut, dass Béatrice Lombard-Martin mit ihrem wertvollen Einsatz als langjähriges Mitglied des Stiftungsrates nun als neue Stiftungsratspräsidentin das Zepter übernimmt. Ihre langjährige internationale Führungserfahrung, ihre Stärke in der Kommunikation, unter anderem auch im NGO-Bereich, und ihre guten Beziehungen insbesondere zu Russland sind äusserst wertvoll für die Hilfsorganisation.

 

Der Stiftungsrat und die Geschäftsleitung sind überzeugt, dass die angepasste Struktur im Interesse einer erfolgreichen Zukunft von Green Cross Schweiz ist. Kontinuität, Stabilität und schlanke Strukturen erlauben es, dass die Hilfsprojekte schrittweise weiter ausgebaut werden können und die Spendengelder so effektiv eingesetzt werden können. Basis ist eine vertrauensbasierte und effiziente Zusammenarbeit und eine offene Kommunikationskultur zwischen Geschäftsleitung, dem Team, dem Stiftungsrat und den Partnerorganisationen vor Ort.

25.09.2020

Jahresbericht 2019

Im April 2019 konnte Green Cross Schweiz die Restrukturierung der Organisation erfolgreich abschliessen.

 

Dank der wieder soliden Finanzlage konnten die Projekte in den Kernländern Ukraine, Weissrussland, Russland und Vietnam im Jahr 2019 weiterhin in einem reduzierten Umfang unterstützt werden. Gerne machen wir Sie auf unseren Jahresbericht aufmerksam, in welchem Sie detaillierte Informationen zu den durchgeführten Projekten des Sozialmedizin Programms finden.

 

Im Jahr 2020 können wir die Projekte wieder im gewohnten Umfang finanzieren und planen ab 2021 einen gezielten Ausbau in den Kernländern.

10.12.2019

Einigung mit Ex-Geschäftsleiterin Nathalie Gysi

Green Cross Schweiz und Nathalie Gysi haben ihre Differenzen im Zusammenhang mit der Tätigkeit von Nathalie Gysi bei Green Cross Schweiz beigelegt. In der Folge ist Green Cross Schweiz an der Fortführung eines Strafverfahrens wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung nicht mehr interessiert und hat eine Desinteresseerklärung abgegeben.

 

Es werden keine weiteren Kommentare abgegeben.

03.06.2019

Verzicht auf Gütesiegel der ZEWO

Green Cross Schweiz hat in Absprache mit ZEWO entschieden, das Gütesiegel auf den 01.06.2019 zurückzugeben. Im Jahr 2018 musste Green Cross ausserordentliche und teilweise periodenfremde Aufwände verbuchen. Damit konnten 2018 nicht alle Bedingungen der ZEWO eingehalten werden – insbesondere konnte kein Abschluss nach Swiss GAAP FER 21 erstellt werden. Der Stiftungsrat von Green Cross Schweiz wird im Jahre 2020 eine Neubeurteilung vornehmen und gegebenenfalls das Gütesiegel neu beantragen.

 

Stiftungsrat Green Cross Schweiz

08.04.2019

2019 als Jahr der Konsolidierung

Green Cross Schweiz wird sich 2019 auf seine sozialmedizinischen Kernprojekte konzentrieren. Konkret plant Green Cross Schweiz den Schwerpunkt auf die Sozialmedizin-Projekte in den Stammländern Russland, Weissrussland, Ukraine und Vietnam zu legen. Diese Projekte bildeten bisher schon und weiterhin den Kern der Tätigkeit von Green Cross Schweiz.

 

Der Stiftungsrat hat letzte Woche die revidierte Jahresrechnung 2018 präsentiert und gegenüber den Medien Informationen zum schwierigen zweiten Halbjahr 2018 bekannt gegeben.

 

Green Cross Schweiz steht heute wieder auf einem Fundament, das Green Cross optimistisch in die Zukunft blicken lässt. Das laufende Jahr 2019 betrachten wir als Jahr der Konsolidierung auf tiefem Niveau und des Aufbaus, um ab 2020 wieder organisch wachsen zu können.

 

Ende August 2018 musste der Stiftungsrat feststellen, dass die Bilanz und Erfolgsrechnung nicht stimmten und die Liquidität akut gefährdet war.

Green Cross Schweiz hat über Jahre mehr Geld für Projekte ausgegeben und Partnern für Projektausführungen zur Verfügung gestellt als an Spenden eingegangen sind. Die Spenden waren zudem in den letzten Jahren leicht rückläufig. Dies führte dazu, dass Ende 2018 die freien Mittel fast vollständig aufgebraucht waren.

Der Stiftungsrat hat ab September 2018 alle notwendigen Massnahmen ergriffen, um die Lage zu stabilisieren und die Finanzsituation wieder ausgeglichen zu gestalten.  Die Restrukturierungen sind bis Ende April 2019 weitgehend abgeschlossen.

 

Stiftungsrat Green Cross Schweiz

29.08.2018

Information

CH-Zürich – 29. August 2018 – Der Stiftungsrat der Nichtregierungs- und Umweltorganisation Green Cross Schweiz und die Geschäftsführerin Nathalie Gysi haben im gegenseitigen Einvernehmen vereinbart, das Arbeitsverhältnis zu beenden.

 

Der Stiftungsrat dankt Frau Gysi für ihren langjährigen Einsatz für Green Cross Schweiz und wünscht ihr beruflich und privat alles Gute.

 

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07.08.2018

Green Cross Schweiz steigerte Spendeneinnahmen auf CHF 14,4 Millionen

CH-Zürich – 7. August 2018 – Die Nichtregierungs- und Umweltorganisation Green Cross Schweiz verzeichnet im Geschäftsjahr 2017 ein Spendenvolumen von CHF 14,4 Millionen. Damit steigerte die Umweltorganisation die Einnahmen gegenüber dem Vorjahr mit CHF 13,4 Millionen um 7 Prozent. Insgesamt flossen CHF 10,7 Millionen in die Projekte der Programme Sozialmedizin, Abrüstung und Wasser–Leben–Frieden zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen, die in kontaminierten Gebieten leben.

 

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25.07.2018

Theaterperformance über die Earth Charta in Uster, Winterthur, Zürich, Bern, Wimmis und Thun

CH-Zürich – 25. Juli 2018 – Zusätzlich zu den jährlich stattfindenden Therapiecamps in den jeweiligen Green-Cross- Partnerländern findet bereits das fünfte internationale Therapiecamp in der Schweiz statt. Finanziert wird dieses Therapiecamp von der Stiftung Movetia, die durch die Schweizerische Eidgenossenschaft unterstützt wird. 55 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren aus Moldawien, Italien, Japan, Russland, Schweden, Weissrussland und aus den Niederlanden, der Ukraine und der Schweiz nehmen vom 23. Juli bis 10. August 2018 am Green-Cross- Therapiecamp in Uster (ZH) und Wimmis (BE) unter dem Motto «Der Welt begegnen» teil.

 

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05.07.2018

Unterbreiteter Vertrag für eine Massenvernichtungswaffen freie Zone im Mittleren Osten befürwortet

CH-Zürich – 5. Juli 2018 – Auf Einladung von Green Cross Schweiz fand in Zürich vom 2. bis 4. Juli 2018 ein runder Tisch über eine Massenvernichtungswaffen freie Zone im Mittleren Osten statt. Rund 40 Vertreter aus dem Mittleren Osten, Australien, Frankreich, Grossbritannien, Kanada, Schweden, Russland sowie aus den USA und der Schweiz verhandelten die Vorgehensweise für die Massenvernichtungswaffen freie Zone im Mittleren Osten basierend auf dem unterbreiteten Vertrag. Laut Stephan Robinson, Bereichsleiter (Wasser, Abrüstung), Green Cross Schweiz, und Sharon Dolev, Leiterin der israelischen Abrüstungsbewegung IDM, erlauben die Resultate der Vertragsverhandlungen, erste Massnahmen zur Realisierung einer Massenvernichtungswaffen freien Zone im Mittleren Osten einzuleiten.

 

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Treaty – Weapons of Mass Destruction Free Zone in the Middle East – June 2018

13.06.2018

6,4 Millionen Menschen sind in Gefahr durch Uranabbau

CH-Zürich – 13. Juni 2018 – Basierend auf den Studienresultaten fordert Green Cross Schweiz, die in Afrika, Australien, Kanada und in den USA tätigen Uranminenkonzerne auf, ihre Uranminenstandorte nach dem Verursacherprinzip ordnungsgemäss zu schliessen, damit in den nächsten 1000 Jahren keine weiteren Sanierungsmassnahmen mehr vonnöten sind. Zur sachgemässen Sanierung und Schliessung der Uranminenstandorte in den zentralasiatischen Ländern bedarf es der Unterstützung der internationalen Gemeinschaft, da diese Länder nicht über die erforderlichen Ressourcen verfügen.

 

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