Medienmitteilungen 2011

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Die zehn gefährlichsten Umweltgiftquellen weltweit des Jahres 2011

10.11.2011

 

CH-Zürich – 10. November 2011 – Green Cross Schweiz und das in den USA beheimatete Blacksmith Institute legen eine Liste der zehn weltweit gefährlichsten Umweltgiftquellen vor und veröffentlichen das bisher genaueste Bild der Schadstofffolgen. Gestützt auf Forschungsergebnisse, die in den letzten drei Jahren an mehr als 2000 stark verschmutzten Orten erhoben wurden, identifiziert der Umweltgiftbericht 2011 die zehn wichtigsten Umweltgiftquellen und beziffert ihre gesundheitlichen Auswirkungen.

 

«Toxische Belastungen durch Bergbau und industrielle Prozesse in der ganzen Welt sind ein grosses Gesundheitsrisiko für die betroffene Bevölkerung», sagt David Hanrahan, Leiter Globales Programm Blacksmith Institute. «Obwohl mindestens so viele Menschen unter umweltgiftbedingten Krankheiten leiden wie an Malaria oder Tuberkulose, unterstützt die internationale Weltgemeinschaft in vielen Ländern kaum Hilfsmassnahmen», betont Nathalie Gysi, Geschäftsleiterin Green Cross Schweiz.

 

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Green Cross: Die Schweiz kann ein globales Zeichen setzen, indem sie den Ausstieg aus der Atomenergie wählt

28.09.2011

 

28. September 2011 – Genf/Zürich/Moskau: Schweizer Parlamentarierinnen und Parlamentarier dürfen sich die historische Chance nicht entgehen lassen, ihr Land von der Nutzung der Atomenergie wegzuführen und die Schweiz europa- und weltweit als Vorreiter in der Entwicklung alternativer und erneuerbarer Energiequellen zu positionieren. Dies fordern Green Cross International und ihr Gründungspräsident Michail Gorbatschow.

 

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Kinder aus Tschernobyl begegnen Gleichaltrigen in der Schweiz

22.07.2011

 

Zusätzlich zu den jährlich stattfindenden Therapiecamps in den jeweiligen Ländern führt Green Cross Schweiz dieses Jahr anlässlich von 25 Jahre Tschernobyl dank der Teilfinanzierung des EU-Austauschprogramms Jugend in Aktion ein internationales Jugendcamp in der Schweiz durch.

40 Kinder und Jugendliche aus den radioaktiv und chemisch kontaminierten Gebieten Weissrusslands, Russlands, der Ukraine und der Republik Moldau nehmen vom 17. Juli bis 7. August 2011 am Jugendcamp in Lenk BE unter dem Motto «Der Welt begegnen» teil. Zum Programm gehören gemeinsame Aufgaben und Aktivitäten wie Präsentationen, Workshops, Spiele, Wettbewerbe, Sport, Ausflüge, Wanderungen, Museumsbesuche und der kulturelle Austausch mit Kindern aus einem sozial benachteiligten Quartier Palermos sowie mit Gleichaltrigen aus der Schweiz.

 

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Krisenprävention und Ressourcenmanagement im Wassereinzugsgebiet des Voltabeckens verhindern Konflikte

01.07.2011

 

Green Cross Schweiz und Green Cross Burkina Faso unterstützten, kofinanziert durch die DEZA, 19 Dörfer der Gemeinde Nagréongo beim Aufbau von Strukturen und beim Wissenstransfer über Wassermanagement, um Konflikten aus der Verknappung von Wasser vorzubeugen.

 

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Green Cross Schweiz ein Spendenvolumen von CHF 9,1 Millionen

30.05.2011

 

Im Geschäftsjahr 2010 verzeichnete Green Cross Schweiz ein Spendenvolumen von CHF 9,1 Millionen, die für die Programme Abrüstung, Sozialmedizin und Wasser–Leben–Frieden eingesetzt wurden. Die Verringerung der Spendeneinnahmen von CHF 10,6 Millionen im Jahr 2009 auf CHF 9,1 Millionen im Geschäftsjahr 2010 ist die Folge der Neuausrichtung des Programms Abrüstung, da der weltweite Chemiewaffen-Abrüstungsprozess auf gutem Wege ist und es keines grossen Aufwands mehr bedarf. Die Mitgliederzahl konnte von 41’700 im Vorjahr auf 44’300 per Ende 2010 erhöht werden.

 

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Menschen im Tschernobyl-Gebiet leiden unter den neuropsychologischen Folgen, unabhängig davon, ob sie umgesiedelt wurden oder nicht.

19.04.2011

 

Am 26. April 1986 ereignete sich im Kernkraftwerk von Tschernobyl die Reaktorkatastrophe, die weite Gebiete der heutigen Ukraine, der Republik Belarus, der Republik Moldau und Russlands kontaminierte. Neben der Strahlenexposition und dem damit verbundenen Krebsrisiko löste das Unglück auch verschiedene akute und chronische Stressoren bei den Menschen aus. Zu diesen gesundheitlichen Beeinträchtigungen zählen in erster Linie psychologische Folgen wie andauernder psychischer Stress, Posttraumatische Belastungsstörungen und vermindertes Wohlbefinden. Abgesehen von Krebs wurden bis anhin diese gesundheitlichen Auswirkungen nicht hinreichend untersucht.

 

Auf Initiative und mit Unterstützung von Green Cross Schweiz wurde eine Studie durchgeführt, die die gesundheitlichen Auswirkungen der Tschernobyl-Katastrophe untersucht, insbesondere auf die Lebensqualität, die Körperfunktionen und den neuropsychologischen Zustand der von der Katastrophe Betroffenen.

 

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5 Millionen US-Dollar für die Absicherung von DDT-Lagern und die Einführung von natürlichen Alternativen zur Bekämpfung von Malaria

28.03.2011

 

Viele tropische Krankheiten wurden in der Sowjetunion eingedämmt, jedoch beobachtet man im Kaukasus und in Zentralasien erneut die Rückkehr von Malaria und Leishmaniose. DDT war über Jahrzehnte ein sehr breit verwendetes Insektizid und spielte wegen seiner grossen Wirksamkeit eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung von tropischen Krankheiten.

 

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Eine so grossflächige Kontamination wie in Tschernobyl ist unwahrscheinlich

14.03.2011

 

Als Organisation, die sich seit fünfzehn Jahren mit den Langzeitfolgen von Tschernobyl befasst, ist Green Cross Schweiz tief besorgt über die andauernde Krise in den japanischen Atomanlagen. Laut Dr. Stephan Robinson, Bereichsleiter (Wasser, Abrüstung) unterscheiden sich die betroffenen Atomreaktoren in Japan grundsätzlich im Aufbau vom Tschernobyl-Reaktor. Die japanischen Atomreaktoren verfügen über einen Sicherheitsbehälter (Containment) und enthalten kein Graphit, der über Wochen brennen kann wie dies in Tschernobyl geschah. „Jedoch kann bei einem Ausfall der Kühlungssysteme die Zerfalls-Nachwärme nicht abgeführt werden, was zu einem Druckaufbau im Reaktorgebäude führt.“, erklärt Dr. Stephan Robinson. Sollte das Reaktorgehäuse nicht halten, ist wegen des Fehlens von Graphit pro AKW dennoch eine deutlich kleinere verseuchte Fläche mit einem Radius von ca. 10 bis 30 km als bei Tschernobyl mit 40’000 km2 (Radius von 200 km) zu erwarten.

 

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