Medienmitteilungen 2008

Medienarchiv
 
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Die weltweiten Investitionen in die Solartechnologie zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Gestaltung einer nachhaltigen Energiezukunft sind völlig unzureichend.

05.12.2008

 

Green Cross International, gegründet von Michail Gorbatschow, und seine nationale Organisation Global Green USA stellten anlässlich der Eröffnung der 14. UN-Klimakonferenz in Posen/Polen den ersten globalen Solarreport vor. Er zeigt auf, welche Länder über die erfolgversprechendsten politischen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Entwicklung im Bereich der Solarenergie verfügen. Zudem legt der Solarreport dar, wie Regierungen funktionierende Solarmärkte schaffen und Investitionen generieren können, die Lösungen für die gegenwärtige weltweite Wirtschafts-, Umwelt- und Energiekrise bieten.

 

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Vom Kalten Krieg bis zur Klimaerwärmung – Ost und West vor gemeinsamen Herausforderungen

15.11.2008

 

Anlässlich der heutigen Vorstandssitzung von Green Cross International im Unternehmerforum Lilienberg in Ermatingen TG beantwortete der ehemalige sowjetische Präsident Michail Gorbatschow Fragen über existenzielle Herausforderungen im Umweltbereich und zur Weltpolitik. Michail Gorbatschow drückte seine Hoffnung aus, dass Barack Obama im Unterschied zu Präsident George W. Bush nach dem Grundsatz von Kooperation statt Konfrontation politisiert. Laut Gorbatschow sind weitgehende Reformen, eine echte «Perestroika» nötig, um die Finanzkrise zu überwinden und die Weltpolitik in Balance zu bringen. Gorbatschow erklärte, dass die Welt darauf wartet, dass der neue Präsident Barack Obama nun handelt und dass er den erneuten Kalten Krieg mit Russland beendet, indem er bei den Menschen in Russland das Vertrauen in die Zusammenarbeit mit den USA wieder herstellt.

 

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DIE ZEHN GEFÄHRLICHSTEN UMWELTGIFTE WELTWEIT DES JAHRES 2008

22.10.2008

 

Green Cross Schweiz und das in den USA beheimatete Blacksmith Institute, zwei unabhängige Umweltorganisationen, legen eine Liste der zehn weltweit gefährlichsten Umweltgifte des Jahres 2008 vor. Die Top-Ten-Liste ist dem durch Green Cross Schweiz und Blacksmith Institute gemeinsam erarbeiteten Umweltgiftbericht 2008 zu entnehmen. Er befasst sich mit der Auswirkung von Umweltgiften als eine der Hauptursachen von Todesfällen und Krankheiten (Behinderungen) weltweit und unterstreicht, dass die Gesundheit von Kindern unverhältnismässig stark betroffen ist.

 

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In Moldau steigt die Zahl der Neugeborenen mit schweren Missbildungen massiv

09.09.2008

 

Green Cross Schweiz ist seit Anfang 2008 mit dem Programm Sozialmedizin in der Republik Moldau aktiv und leistet soziale und medizinische Unterstützung für Kinder und Jugendliche mit ihren Familien, die von den Konsequenzen der Tschernobyl-Katastrophe betroffen sind. Bedauerlicherweise waren die negativen Auswirkungen von Tschernobyl auf die Gesundheit und die Umwelt in Moldau über lange Zeit ein Tabuthema. Erst 1997 wurde anlässlich einer durch die Stiftung «Echo von Tschernobyl» organisierten Konferenz das Ausmass der Katastrophe in Moldau öffentlich diskutiert. «Das Bild, das dabei entstand, war für alle Beteiligten erschreckend», erzählt Christina Bigler, Leiterin Internationales Programm Sozialmedizin Green Cross. Es stellte sich heraus, dass die Konzentration radioaktiver Substanzen in der Atmosphäre über verschiedenen Regionen Moldaus in der Zeit vom 1. bis 9. Mai 1986 um das 70’000- bis 300’000-fache zugenommen hatte. Das Gebiet war sehr stark verseucht.

 

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Gefährliche Chemikalienaustritte als Folge des Erdbebens in China

11.08.2008

 

Am 12. Mai 2008 erschütterte ein gewaltiges Erdbeben der Stärke 8,0 auf der Richterskala den Südwesten der Volksrepublik China. Das Epizentrum des Erdbebens befand sich im Kreis Wenchuan des Amtsbezirks Aba ca. 80 Kilometer in nordwestlicher Richtung von Chengdu, der Hauptstadt der Provinz Sichuan, entfernt. In diesem Gebiet Chinas sind zahlreiche Bergbauwerke und chemische Industrien angesiedelt, von denen viele während des Bebens beschädigt oder ganz zerstört wurden. Es besteht eine ernst zunehmende Gefahr für die Menschen und die Umwelt, da giftige Chemikalien in das Grundwasser, die Luft und den Boden gelangen können.

 

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Bis 2012 werden in Leonidowka 6885 Tonnen Nervengase vernichtet sein

16.06.2008

 

Heute wird in Leonidowka die vierte Anlage zur Vernichtung von Chemiewaffen in Russland in Betrieb genommen. Aus den Zeiten des Kalten Krieges lagern dort 6885 Tonnen Nervengase (VX, Sarin, Soman). Für die technische Kontrolle der Anlage, Schulung des Personals und Einübung der Sicherheitsmechanismen wird während den nächsten ca. fünf Monaten die Anlage mit Simulanten getestet. Ab 2009 wird die Vernichtungskapazität 2000 Tonnen Nervengase pro Jahr betragen und bis ins Jahr 2012 sollten die gesamten in Leonidowka gelagerten 6884.797 Tonnen Chemiekampfstoffe vernichtet sein.

 

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Russische Staatsduma verleiht Green Cross Weissrussland den Award EcoWorld 1. Grades

03.06.2008

 

Das Komitee für nachhaltige Entwicklung des Beirats für Wissenschaft der Russischen Föderation verleiht heute die Auszeichnung EcoWorld 1. Grades an Green Cross Weissrussland anlässlich der Galazeremonie in der Russischen Staatsduma in Moskau. Valodia Shewtsow, Direktor von Green Cross Belarus, erhält diese höchste Auszeichnung in Anerkennung für die Durchführung des internationalen Kunstwettbewerbs 2008 "In meinem Heimatland" für Kinder und Jugendliche. Am diesjährigen preisgekrönten Green-Cross-Kunstwettbewerb nahmen über 10 650 Kinder und Jugendliche aus 24 Ländern teil. Ihre Werke wurden an 48 Ausstellungen in Weissrussland, Russland und Deutschland gezeigt. Seit Montag, 2. Juni 2008, sind die Bilder auch in der Duma ausgestellt.

 

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Die Schweiz muss ein klares Signal gegen die Weiterverbreitung von Nukleartechnologie setzen

30.05.2008

 

Ende Dezember 2007 wurden auf Beschluss des Bundesrats und unter mutmasslichem Druck aus den USA Akten im Fall Tinner vernichtet. Der Bundesrat begründet diese Massnahme mit Geheimhaltungsinteressen und mit den Verpflichtungen der Schweiz als Mitunterzeichnerin des Atomwaffen-Sperrvertrags (Treaty on the Non-Proliferation of Nuclear Weapons NPT).

 

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Green Cross Schweiz steigerte Spendeneinnahmen auf CHF 8,3 Mio.

23.05.2008

 

Green Cross Schweiz verzeichnet im Geschäftsjahr 2007 mit Einnahmen von rund CHF 8,3 Mio. gegenüber dem Vorjahr mit CHF 6,8 Mio. eine Steigerung von 22 Prozent. Zusätzlich zu den Internationalen Programmen Sozialmedizin und Abrüstung engagiert sich Green Cross Schweiz seit 2007 mit Projekten für das Internationale Wasserprogramm von Green Cross International. Laut Nathalie Gysi, Geschäftsleiterin Green Cross Schweiz, entspricht die Einnahmensteigerung im Wesentlichen dem Projektaufwand für das Internationale Wasserprogramm. Per Ende 2007 unterstützten 35 400 Personen mit ihrer Mitgliedschaft die Anliegen der Umweltorganisation.

 

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Chemiewaffenvernichtung entscheidend für die globale Sicherheit

16.05.2008

 

Rogelio Pfirter, Generaldirektor des Sekretariats der Organisation zum Verbot Chemischer Waffen, eröffnet am 20. Mai 2008 die 11. Internationale Chemiewaffen-Abrüstungskonferenz im Grandhotel Viktoria-Jungfrau in Interlaken. Rund 150 Regierungsvertreter sowie Vertreter aus der Industrie und von NGOs werten die Fortschritte in der Chemiewaffenabrüstung, besprechen zukünftige Herausforderungen und diskutieren Möglichkeiten zur Erreichung der Universalität des Chemiewaffenübereinkommens CWÜ.

 

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Faire Kooperation und Lösung der Wasserkrise im Nahen Osten auf der Grundlage des Wasserbedarfs

05.05.2008

 

Der Zugang zu Wasser ist einer der Hauptgründe für den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern. Vom 2. bis 4. Mai 2008 veranstaltete das Peres Center for Peace, Green Cross Frankreich und Green Cross Schweiz eine Konferenz. Wasserexperten aus Israel, Palästina, Europa und den USA, führten eine gemeinsame Analyse des Wasserbedarfs durch und einigten sich auf folgende Definition:

 

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Meilenstein in der Entwicklung eines gemeinsamen Lösungsansatzes für die Wasserversorgung im Nahen Osten

02.05.2008

 

Der Zugang zu Wasser ist einer der Hauptgründe für den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern. Das Mediationsprojekt "Wasser für Frieden im Nahen Osten" strebt die Erarbeitung einer Studie über die Bedürfnisse und die Verfügbarkeit von Wasser an. Zu diesem Zweck veranstaltet das Peres Center for Peace, Green Cross Frankreich und Green Cross Schweiz die Konferenz vom 2. bis 4. Mai 2008 in Genf. Erwartet werden rund 30 Expertinnen und Experten aus Israel, Palästina, Europa und den USA, die für Entscheidungsträger eine gemeinsame Analyse des Wasserbedarfs und der Wasser-verfügbarkeit von heute und morgen auf der Basis allgemein anerkannter Richtlinien erstellen werden.

 

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Blinde und sehende Kinder erholen sich zusammen im Therapiecamp

22.04.2008

 

Die Stadt Gomel in Weissrussland wurde durch das verheerende Reaktorunglück von Tschernobyl im Jahr 1986 stark verstrahlt. Bis heute leben dort überdurchschnittlich viele lebensbedrohlich erkrankter Kinder. Viele, die nach dem Reaktorunfall geboren wurden, leiden unter chronischen Erkrankungen wie Allergien, Asthma, Diabetes oder Augenerkrankungen. Über die Nahrungskette nehmen die Kinder schädliche Radionuklide auf und das Immunsystem vermag sie nicht zu schützen. Die Green-Cross-Therapiecamps sind eine einmalige Gelegenheit für Kinder, aus ihrem tristen Alltag auszubrechen und sich während vier Wochen unter medizinischer Betreuung zu erholen. Behinderte Kinder leiden sowohl unter der hohen Strahlenbelastung als auch unter der Benachteiligung aufgrund ihres Anders-Sein. Seit 2007 nimmt Green Cross Schweiz in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Blindenverband in den Therapiecamps in Weissrussland blinde und sehbehinderte Kinder auf.

 

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Der Giftgasangriff auf die nordirakische Stadt Halabja jährt sich am 16. März 2008 zum 20. Mal

12.03.2008

 

An der heutigen Podiumsveranstaltung anlässlich des 20. Jahrestages von Halabja erinnerten Green Cross Schweiz und die Gesellschaft für bedrohte Völker daran, dass die kurdische Bevölkerung weiterhin unter den Spätfolgen des Giftgasangriffs leidet und auf Hilfe angewiesen ist. "Im irakischen Kurdistan herrscht dringender Handlungsbedarf. Die Stadt Halabja ist gezeichnet von Arbeitslosigkeit, Armut, Unterentwicklung und es fehlen klinische Einrichtungen, um den durch das Giftgas geschädigten Menschen zu helfen", berichtete Falah Murad Khan Shakarm, Projektleiter von WADI e.V. im Irak.

 

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Green Cross Schweiz lanciert Pilotprojekt zur Erfassung von Hot Spots in Laos, die durch Agent Orange (Dioxin) kontaminiert sind

12.02.2008

 

Im Vietnamkrieg wurden mehr als 72 Millionen Liter des chemischen Entlaubungsmittels Agent Orange über den Feldern und Wäldern von Vietnam versprüht und unbekannte Mengen davon über den ländlichen Gebieten in Kambodscha und Laos. Die Menschen waren den Entlaubungsaktionen direkt ausgesetzt. Ausserdem schätzt man, dass sie in den letzten 30 Jahren durch den Kontakt mit ehemaligen Militärbasen (Hot Spots) zusätzlich mit dem Gift kontaminiert worden sind. Laut Untersuchungen der vietnamesischen Regierung und der Studie von Hatfield Consultants (Kanada) sind Hot Spots Bereiche, deren Böden sehr hohe TCDD-Kontaminationen (Tetrachlorodibenzo-p-Dioxin) aufweisen. Hot Spots befinden sich ganz allgemein in der Umgebung von ehemaligen Militärbasen, wo Agent Orange transportiert, in Flugzeuge verladen und verschüttet worden ist. Dabei gerieten Mengen des Giftes in die Böden, die bedeutend höher waren als bei den Sprühungen aus der Luft. Dioxine gelangten auch in die Nahrungskette, besonders über Fisch und andere Tiere und erreichten so letztlich auch die menschliche Bevölkerung.

 

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Erfolgreiches Behinderten- und Integrationsprogramm als Hilfe zur Selbsthilfe in Vietnam

17.01.2008

 

Über tausend Kinder können dank orthopädietechnischer Versorgung wieder laufen und viele haben mit ihren Familien dank Mikrokrediten ein Auskommen

 

Green Cross Schweiz unterstützt seit 1998 Kinder und Jugendliche in Vietnam, die mehrheitlich durch das im Vietnamkrieg versprühte Herbizid Agent Orange indirekt zu Kriegsopfern werden und Behinderungen davon tragen. Schätzungen zufolge werden jährlich etwa 3 500 Kinder geboren, deren Körperbehinderung auf den Einsatz des Entlaubungsmittels Agent Orange während des Vietnamkrieges zurückzuführen ist. Agent Orange enthält die Substanz Dioxin, die unter Fachleuten als eine der giftigsten Substanzen gilt, die je hergestellt wurden. Es reichert sich in der Nahrungskette an und kann zu Schäden im menschlichen Erbgut führen, das heisst zu Missbildungen. Während der letzten neun Jahre konnte Green Cross Schweiz über tausend körperbehinderte Kinder und Jugendliche mit orthopädischen Hilfsmitteln versorgen, damit sie wieder gehen können und eine Chance auf Ausbildung erhalten.

 

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