Humanitäre Hilfe
Im Rahmen des humanitären Programms stehen wir Kriegsbetroffenen in ihrer grössten Not bei. Wir versorgen sie mit dem, was sie am dringendsten brauchen. Gesamthaft dienen die Hilfsleistungen der Stärkung der Widerstandsfähigkeit, der Sicherstellung der Versorgung mit grundlegenden Notwendigkeiten und der sonstigen Unterstützung gefährdeter Bevölkerungsgruppen, insbesondere von Binnenvertriebenen und Kindern.
Bereitstellung & Instandsetzung kritischer Infrastruktur
Medizinische Einrichtungen sind seit Kriegsbeginn noch viel stärker gefordert, als es bereits zuvor der Fall war. Wir stehen ihnen u.a. mit Medikamenten, Möbeln, Kissen, Decken, Matratzen und Rehabilitationsmaterial zur Seite. Aber auch die Instandsetzung von Gebäuden, welche von vitalem Interesse für die Gemeinschaft sind, gehört zum Engagement von Green Cross Switzerland. So wurde 2024 beispielsweise das Dach einer Schule in Sosnyzja repariert. Dieser Schule helfen wir aktuell auch durch den Einbau von viel energieeffizienteren Fenstern und Türen, was besonders im kalten Winter eine grosse Hilfe darstellen wird.
Unterstützung von Notunterkünften für Bildungseinrichtungen
Oft muss der Schulunterricht in kriegsbetroffenen Gebieten aufgrund von Alarmmeldungen unterbrochen oder in Schutzräume verlegt werden. Allerdings sind diese nicht immer hinreichend ausgestattet. Wir stellen deshalb Möbel, Tische, Stühle, Sofas, Schlafbetten und diverse Hilfsgüter für die Schutzräume von Schulen und Kindergärten bereit.
Notwendigkeiten für Kriegsopfer
Insbesondere an der Front fehlt es kriegsbetroffenen Familien, Binnenvertriebenen und Gemeinden in prekärer Lage oft am Nötigsten. Green Cross verteilt deshalb gezielt Grundnahrungsmittel-Pakete sowie Hygiene- und Haushaltsartikel-Sets.
Projekt «Samen der Hoffnung»
Im Rahmen dieses Projekts wird jährlich Gemüse- und Kräuter-Saatgut verteilt, um Kriegsbetroffenen dabei zu helfen, ihre eigenen Gärten zu bewirtschaften und ihre Ernährungssicherheit durch Selbstversorgung zu verbessern. Bei den Personen, die das Saatgut erhalten, handelt es sich um kriegsbetroffene, oftmals binnenvertriebene Familien aus finanziell schwachen Verhältnissen. 2024 deckte die Ernte im Sommer im Durchschnitt den Gemüse-Bedarf einer vierköpfigen Familie für rund zwei Monate.