2024 markierte das 30. Jahr, in dem sich Green Cross Switzerland (GCCH) für die Bewältigung der Folgen von Industrie- und Militärkatastrophen einsetzte. Zwei Länder sind über die Jahre zu zentralen Einsatzgebieten geworden: die Ukraine und Vietnam.

Seit 1998 unterstützt GCCH in Vietnam die Opfer von „Agent Orange“ – einem hochgiftigen Entlaubungsmittel, das während des Vietnamkriegs von den USA und ihren Alliierten eingesetzt wurde. Die gesundheitlichen Folgen sind bis heute gravierend. Ein Ende der Nachwirkungen ist nicht absehbar. Betroffene sind häufig ein Leben lang auf medizinische Versorgung und orthopädische Hilfsmittel angewiesen. Angesichts der unklaren Perspektiven für internationale Hilfe – insbesondere seitens der USA – baut GCCH sein Engagement in diesem Bereich weiter aus. Bereits 2024 wurde die Unterstützung verstärkt und soll 2025 weiter intensiviert werden.

Im zweiten zentralen Einsatzgebiet, der Region um Tschernobyl, konzentrierte sich GCCH im Jahr 2024 vor allem auf die Unterstützung von Menschen, die durch den anhaltenden Krieg in der Ukraine in eine Notlage geraten sind. Dabei verfolgt GCCH einen langfristigen Ansatz: Neben humanitärer Hilfe setzen wir auf eine nachhaltige Planung, um auch den Wiederaufbau betroffener Regionen aktiv mitzugestalten.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, konnte GCCH sein starkes Fundament weiter festigen. „Das ermöglicht es uns, unsere Hilfsprojekte auszubauen und eine nachhaltige Unterstützung in unseren Kerngebieten sicherzustellen“, betont Martin Bäumle, CEO von GCCH.

Ein herzlicher Dank gilt Ihnen, unseren Spenderinnen und Spendern: Sie machen unsere Arbeit mit Ihrer wertvollen Unterstützung erst möglich – viele von Ihnen begleiten uns bereits seit vielen Jahren.

Der Jahresbericht 2024 bietet einen umfassenden Einblick in unsere Projekte und zeigt, was wir gemeinsam erreicht haben.

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